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Alexandr Kostenko berichtet über brutale Folterungen auf der Krim

Dezember 3, 2018

Alexandr Kostenko berichtet über brutale Folterungen auf der Krim

„Mit Stromschlägen an den Ohren traktiert, geschlagen, bis mir die Knochen brachen.“ Alexandr Kostenko berichtet über brutale Folterungen auf der Krim. Die volle Beweglichkeit seines Armes, der während der Folter gebrochen wurde, ist noch nicht wiederherstellt. Obwohl er nach der Freilassung aus der russischen Strafkolonie operiert wurde, ist sein Arm nur teilweise beweglich. Das berichtete der ehemalige politische Gefangene Alexandr Kostenko im Gespräch mit der Krim-Menschenrechtsgruppe. Nach seinen Worten wurde sein Arm, der bereits im Februar 2015 gebrochen wurde, während seiner Haft so gut wie gar nicht behandelt.

Nach der Freilassung aus der russischen Strafkolonie wurde Kostenko in der Ukraine ärztlich untersucht. Die Ärzte diagnostizierten folgende Traumata: geschlossene Verrenkung des linken Vorderarms, veraltete Fraktur des Kronenfortsatzes mit Knochenverschiebung im Ellenbogengelenk, Bänderriss, posttraumatische deformierende Arthrosedes linken Arms. Die Ärzte operierten den Arm, um die nach dem Bruch schief verwachsenen Knochen in die richtige Lage zu bringen, und vernähten die gerissenen Bänder. Momentan ist Alexandr Kostenko in der Rehabilitation.

Wegen der gesundheitlichen Probleme findet der junge Mann keine Arbeit. Die vollständige Wiederherstellung der Armfunktion wird noch mindestens einige Monate in Anspruch nehmen.

Alexandr erzählte der Krim-Menschenrechtsgruppe von den Umständen, bei denen ihm die Verletzungen zugefügt wurden. Er nannte auch die Namen derer, die er dieser Verbrechens verdächtigt.

„Am 5. Februar 2015 hielt ich mich in Simferopol in der Wohnung meiner Eltern auf. Als ich das Haus verließ, standen zwei Männer am Hauseingang. Einer von ihnen trug eine khakifarbene Hose, der andere ein dunkles T-Shirt. Einer schlug mich ins Gesicht, der andere in den Bauch. Dann zerrten sie mich in einen nebenan geparkten Minibus. Antonina, die Nachbarin meiner Eltern, begann zu schreien. Im Bus waren weitere vier Männer, alle maskiert. Einer von ihnen zog mir einen Plastiksack über den Kopf. Das war Andrej Tischenin, FSB-Major und ehemaliger Mitarbeiter  des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU).

Meine Hände wurden mit einer Schlinge gefesselt. Ich wurde geschlagen, bekam in dem Plastiksack keine Luft; dann spürte ich, dass mir die Nase gebrochen und ein Ohr verletzt wurde. Während ich geschlagen wurde, fuhr das Fahrzeug weiter. Einer der Angreifer sagte: „Endlich haben wir dich, Maidan-Aktivist“. Als der Minibus losfuhr, stellte sich einer mit dem Fuß auf meinen Rücken. Ich lag am Boden und kämpfte um Luft. Sie sagten, ich soll ihnen alles über bevorstehende Sabotageakte und über meine Komplizen erzählen.

Sie schlugen mich vor allem auf den Kopf und auf die Nieren. Nach ca. 20 Minuten hielt das Auto in einem Waldstück, ich glaube es war die Dserschinski-Siedlung im Kreis Simferopol. Ich wurde herausgezerrt und musste mich hinknien, der Plastiksack wurde mir abgenommen. Ich sah Bäume vor mir, denn ich stand mit dem Rücken zur Straße. Einer der Männer hielt mir eine Pistole an den Hinterkopf und sagte, ich soll ihnen über Morde an Berkut-Mitarbeitern auf dem Maidan und über bevorstehende Sabotageakte hier auf der Krim berichten. Dann schoss er an meinem Ohr vorbei und hielt mir die Pistole wieder an den Hinterkopf. Sie drohten mit meinem Verschwinden, falls ich nicht alles erzähle. Dann drückten sie ab, aber die Pistole war nicht mehr geladen. Der Sack wurde mir wieder übergezogen. Sie schlugen auf mich ein und stießen mich wieder ins Auto.

Um nicht zu ersticken, biss ich ein Loch in den Plastiksack. Dann hörte ich einen von ihnen sagen: „Lasst uns zum Tataren fahren, zu seinem Stützpunkt“. Ich glaube, wir fuhren dann wieder in Richtung Sewastopol. Allem Anschein nach brachten sie mich ins Privathaus von Schambasow: Aus dem Haus heraus sah ich ein großes Autobahndreieck und eine Brücke, die sich höchstwahrscheinlich auf der Straße nach Sewastopol befindet. Auf dem Weg dorthin wurde ich immer wieder geschlagen. Einer der Maskierten hatte eine für die Krim untypische russische Aussprache.

Als der Minibus in einer Eigenheimsiedlung ankam, wurde ich in die Eingangshalle eines Hauses gezerrt und musste mich wieder hinknien; dabei wurde ich ununterbrochen geschlagen. Meine Hände waren mit einer Plastikschlinge gefesselt. An die kleinen Finger wurden Kabel angelegt, dann wurde Strom angelassen; das merkte ich an dem Schmerz, der meinen ganzen Körper durchzog. Dann wurde ich wieder geschlagen und wieder mit Strom traktiert. Das Ganze dauerte ca. 10 bis 15 Minuten. Dann kam ein Mann herein, ich wurde hingesetzt und er begann auf mich einzureden: Meine Aufgabe sei jetzt das Überleben, deshalb solle ich vor der Kamera alles sagen, was sie hören wollten.

Er wollte, dass ich über die Struktur von Sabotagegruppen berichte, die auf der Krim aktiv seien, und über Waffenlager. Dann wurde ich in den Keller gebracht, in einen speziell ausgestatteten Raum. Ich glaube, das war derselbe Keller, in dem Jewgenij Panow gefoltert wurde (in dem Video von Panows Folter sind die gleichen Wände zu sehen). Der Plastiksack wurde mir vom Kopf genommen, und ich sah die beiden Männer, die mich vor dem Haus meiner Eltern festgenommen hatten. Sie waren maskiert und hatten Schlagstöcke, waren aber genauso angezogen wie bei der Festnahme.

Sie banden Kabel an meine Daumen. Diese waren mit einem Gerät verbunden, das einen Schalter hatte und an die Steckdose angeschlossen war. Der Mann mit der khakifarbenen Hose schaltete das Gerät ein und ich wurde ca. drei Minuten lang mit Stromschlägen traktiert. Dann betrat Artur Schambasow den Raum, ehemaliger SBU-Mitarbeiter, der jetzt für den FSB arbeitet. Er hatte eine Videokamera, war maskiert und schwarz gekleidet. Ich erkannte ihn jedoch an seinen Augen. Als ich bei der Polizei arbeitete, war ich ihm häufig begegnet und kannte ihn gut vom Sehen, ebenso wie Tischenin.

Dann kam Tischenin dazu. Er filmte mich mit der Kamera, Schambasow stellte die Fragen. Sie hatten Informationen über die Lage in Kiew. Ich versuchte mich dem Gespräch zu entziehen. Sie waren mit meinen Antworten nicht zufrieden und verließen den Raum. Die beiden Maskierten folterten mich weiter. Nach einiger Zeit kamen Tischenin und Schambasow mit der Kamera wieder. Sie stellten mir Fragen und waren mit den Antworten wieder nicht zufrieden. Schambasow wurde wütend. Die beiden Maskierten legten mich auf den Boden mit dem Gesicht nach unten und schlugen mich mit den Knüppeln.

Schambasow holte eine Art Gartenschere vom Tisch und sagte, er werde mir die Finger abschneiden. Ich ballte die Hände zu Fäusten. Schambasow stellte sich mit dem Fuß auf meinen Rücken, löste mir die Hände und packte mich mit einer Hand an den Haaren; mit der anderen ergriff er mein linkes Handgelenk und zog meinen Arm ruckartig nach hinten. Unerträglicher Schmerz durchfuhr meinen linken Arm. Ich konnte mich vor Schmerz nicht mehr bewegen, hatte einen Schmerzschock. Dann Fragte mich Schambasow, ob ich reden würde. In dem Moment konnte ich mich vor Schmerz nicht einmal bewegen, geschweige denn zu reden. Das machte Schambasow noch wütender, und er stellte sich mit dem Fuß auf meinen Ellenbogen. Ich konnte den höllischen Schmerz nicht mehr ertragen und begann zu schreien. Dafür wurde ich wieder geschlagen. Als Schambasow den Raum verließ, wurde ich wieder hingesetzt, meine Hände wurden fest verbunden, und sie traktierten mich wieder mit Strom. Einer der Schläger wollte mir die Ohren mit dem Messer durchstechen, um Kabel durchzufädeln. Als er das Messer holte, drehte ich den Kopf hin und her. Mein Gesicht war blutüberströmt, ich sah nur mit dem linken Auge, das rechte war voller Blut aus der geplatzten Augenbraue. Sie wollten sich nicht schmutzig machen und banden mir die Kabel einfach um die Ohren. Dann machten sie den Strom an. Der Schmerz war unerträglich, mir wurde heftig übel und schwindlig, ich fiel hin, meine Nase begann zu bluten. Dann kam ein Mann mit einem Holzkoffer, auch er maskiert, wischte mir das Blut aus dem Gesicht und hielt mir Ammoniak unter die Nase, um mich quasi zu Bewusstsein zu bringen.Dann ging er wieder hinaus und alles begann von vorn.

Danach wurde ich hingesetzt, die Hände wurden mir vorne gefesselt, Schambasow und Tuschenin gingen hinaus. Sie banden mir wieder Kabel an die Finger und traktierten mich mit Stromschlägen. Der Schmerz war sehr stark, jeder Stromschlag strahlte in den gebrochenen Arm.

Dann hörten sie auf, weil sie von Schambasow gerufen wurden. Ich hörte ihn sagen: „Macht mal Schluss, wir haben sowieso genug Belastungsmaterial, wir können ihn auch so wegsperren“.

Sie legten mir Handschellen an und schleppten mich über eine Wendeltreppe in einen Raum mit Fenster, von dort sah ich draußen die große Brücke. Sie hingen mich mit den Handschellen am oberen Riegelverschluss der Tür auf. Gegenüber war die Tür zu einem Raum, dort tranken sie dann Tee. So hing ich bis zum Sonnenaufgang und sah die Eigenheimsiedlung draußen.

Als es hell wurde, kamen die Schläger wieder und erklärten, sie würden mich jetzt zum Ermittlungsausschuss bringen, damit ich dort Papiere unterschreibe. Schambasow sagte, dass ich bei schlechtem Verhalten wieder in den Keller kommen und dann wohl kaum überleben würde. Ich hing immer noch an der Tür. Neben mir stand ein Beistellschrank, daneben lag ein Ziegelstein. Sie standen links von mir, und als ich darum bat, meine Eltern von meiner Festnahme in Kenntnis zu setzen, nahm einer von ihnen den Ziegelstein und schlug mich damit auf die Schläfe. Es war der Mann mit khakifarbener Hose und russischem Akzent. Er sagte, dass ich hier keine Fragen stellen könne und dass er mich nicht für einen Menschen hielte. Dann zogen sie mir den Sack über den Kopf, fesselten mir die Hände hinter dem Rücken und zerrten mich in den Minibus. Schambasow sagte, sie würden mich jetzt zum Ermittlungsausschuss fahren, aber erst müssten sie mich auf die Straße lassen und beim Laufen filmen, dann würden sie mit dem Minibus kommen und mich quasi festnehmen.

Ich glaube, ich wurde auf der Straße rausgelassen, in der sich die Staatsanwaltschaft des Bezirks Kiewskij befindet, obwohl ich nur den Zaun sehen konnte. Beim Laufen hielt ich mich an diesem Zaun fest, denn nach der Folter konnte ich nur schwer laufen. Dann packten sie mich, legten mir Handschellen an, filmten das Ganze und brachten mich zum Ermittlungsausschuss. Sie führten mich in einen Raum im ersten Stock. Dort war Ermittler Odartschenko. Er hatte sich nicht vorgestellt, aber später erfuhr ich seinen Namen aus den Akten. Er sagte, ein Anwalt würde gleich kommen, und wenn ich nicht alle Papiere unterschreiben würde, würde meine Familie dafür büßen.

Sie druckten die Papiere aus, und dann kam Pflichtverteidigerin Polujanowa. Die beiden Schläger waren mit im Raum, sie schlugen mich im Beisein der Anwältin, mein Gesicht war blutüberströmt. Ich verweigerte die Unterschrift. Die Anwältin sagte, ich solle die Papiere unterschreiben bevor sie geht, denn sonnst könne sie mir nicht mehr helfen. Sie drohten mir damit, dass mein Kind im Waisenheim aufwachsen würde. Sollte ich jedoch alles unterschreiben, würden sie meinen Eltern meinen Aufenthaltsort mitteilen. Ich fragte die Anwältin, nach welchem Paragrafen ich belangt werde. Sie sagte: Strafgesetzbuch der Russischen Föderation, Paragraph 115, Teil eins. Ich unterschrieb alles, ohne zu lesen. Auf diesem Protokoll sind Spuren von meinem Blut, das mir vom Gesicht hinunterlief.

Erst danach riefen sie meinen Vater an und teilten ihm mit, dass ich festgenommen wurde. Der Ermittler holte FSB-Beamte dazu. Es waren die ehemaligen SBU-Mitarbeiter Aleksandr Kulabuchow und Wladimir Schewtschenko, die ich von früher kannte. Sie brachten mich auf die Unfallstation. Dort drängten sie die Ärzte zur Eile, obwohl diese sagten, dass eine Operation und eine Untersuchung notwendig seien. Letztlich machte mir der Arzt einen Gipsverband und sagte, dieser müsse in drei Wochen abgenommen werden, was jedoch nicht geschah.

Am sechsten Februar 2016 kam ich ins Polizeigewahrsam und am neunten ins Untersuchungsgefängnis Nr. 1. Dort kam ich in die „Presskammer“, eine Zelle, in der ich von Mitinsassen zusammengeschlagen wurde. In dieser Zelle nannte man mich „Strafbrigadist“, weil ich an den Maidan-Protesten teilgenommen hatte. Dann wurde ich in eine andere Zelle verlegt. Einige meiner damaligen Mitinsassen können bezeugen, dass ich schwere Misshandlungsspuren aufwies. Mein ganzer Körper war blau angelaufen, das Gesicht war zerschlagen, auf meinem Rücken waren Fußabdrücke. Der Gips wurde nicht rechtzeitig abgenommen und der Arm lief unter dem Verband blau an. Drei Monate später, Anfang Mai, wurde der Gips auf meine Bitte hin von meinen Mitinsassen im Untersuchungsgefängnis abgenommen.

Nach der Verurteilung wurde ich am 22. Mai 2015 plötzlich ins städtische Krankenhaus Nr. 6 in Simferopol gebracht und umgehend operiert. 27 Sicherheitsbeamte umstellten das Krankenhaus, darunter 22 Beamte des Föderalen Bewachungsdienstes (FSO) und 5 Mitarbeiter der Föderalen Verwaltung für den Strafvollzug. Ich wurde in Hand- und Fußschellen gelegt und von einer bewaffneten Wachmannschaft durch das ganze Krankenhaus geführt. Chirurg Fedulitschew führte die Operation durch. Die Operation wurde von zwei FSO-Mitarbeitern gefilmt.

Sofort nach der Operation – ich war noch betäubt – brachte man mich wieder ins Untersuchungsgefängnis. Dort kam ich in eine Zelle der Sanitätsabteilung. Die Zellen dort unterscheiden sich dadurch, dass die Betten einstöckig sind. In der Zelle waren zwei weitere Personen untergebracht. Als die Narkose nachließ, bekam ich starke Schmerzen. Der Arm blutete unter dem Gipsverband, weil ein Stahldraht in den Arm eingesetzt wurde. Nach drei Stunden hätte ich eine Betäubungsspritze bekommen sollen, was jedoch erst am nächsten Tag geschah. All diese Zeit hatte ich schreckliche Schmerzen. Ich hatte heftige Übelkeit, musste mich immer wieder übergeben, litt an Atemnot.

Am 5. Oktober verließ ich das Untersuchungsgefängnis in Simferopol und wurde in die Strafkolonie Nr. 5 in der russischen Stadt Kirowo-Tschepezk verlegt. Die Fahrt dorthin dauerte 18 Tage. In der Strafkolonie wurde ich praktisch nicht behandelt, obwohl mein Arm fast völlig unbeweglich war. Ich konnte mich nicht normal waschen oder anziehen, konnte mir mit der betroffenen Hand nicht einmal an die Nase fassen.

Der Arzt in der Strafkolonie erteilte mir keine Arbeitsfreistellung. Und so musste ich Schnee räumen und mit einer Eisenstange Eis aufbrechen, obwohl ich die ganze Zeit höllische Schmerzen hatte.“

So der Bericht von Alexandr Kostenko.

Zur Zeit befindet sich Alexandr in der Reha und hofft, dass er die Beweglichkeit seines Arms ohne zusätzliche Operation und ohne Prothese wiederherstellen kann.

Er wandte sich an das Ministerium für vorübergehend besetzte Gebiete und Binnenvertriebene mit einem Antrag auf Hilfsleistungen für Opfer von illegalem Freiheitsentzug durch russische Behörden in den besetzten Gebieten. Gemäß Regierungsbeschluss Nr. 328 vom 18. April 2018 sowie gemäß der Verordnung Nr. 106 des Ministeriums für vorübergehend besetzte Gebiete und Binnenvertriebene vom 18. Oktober 2018 hat Alexandr Anspruch auf solche Hilfsleistungen, denn er wurde Opfer von illegaler, politisch motivierter Strafverfolgung auf der besetzten Krim. Das politische Motiv für die Einleitung des fingierten Strafverfahrens durch die Besatzungsmacht findet sich in Alexandrs Gerichtsurteil, das er seinem Antrag an das Ministerium beifügte. Daraus geht hervor, dass er im Grunde genommen verfolgt und verurteilt wurde, weil er auf der Seite der Protestierenden an den Maidan-Protesten teilgenommen hatte. Außerdem nutzte die ehemalige „Generalstaatsanwältin“ der Krim Natalja Poklonskaja seinen Fall für ihre politische Kampagne im Vorfeld der Duma-Wahl, bei der sie zur Abgeordneten der 7. Staatsduma der Russischen Föderation gewählt wurde.

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