Verurteilt nach
Art. 228 Teil 2 StGB RF („Ungesetzliches Erwerben, Aufbewahren, Befördern, Herstellen oder Verarbeiten von narkotischen Mitteln, psychotropen Stoffen oder ihnen gleichwertigen Stoffen in besondern großem Umfang“
In Kürze
Prisitsch Wladimir Sergeewitsch wurde am 15. Mai 1983 geboren, Staatsbürger der Ukraine, wohnhaft in der Stadt Bogoduchow im Gebiet Charkow, LKW-Fahrer vom Beruf. Durch das Gagarinskij Rajonnyj Gericht der Stadt Sewastopol zu drei Jahren Freiheitsentzug in einer Besserungskolonie mit allgemeinen Regime verurteilt, weil FSB-Mitarbeiter 500 g. Cannabis in seinem LKW fanden.
Grund
Prisitsch wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. August 2016 durch den FSB festgenommen, als nach einem bewaffneten Vorfall auf der Krim ukrainische Diversanten gesucht wurden. In Haft seit dem 13. August 2016.
Geschichte
Laut dem Gerichtsurteil wurde der auf dem Parkplatz der PAO „Musson“ geparkte LKW von Wladimir Prisitsch am 13. August 2016 durchsucht. Zwischen den Sitzen des MAN-LKW fand man 548,16 Gramm Cannabis.
Während des Gerichtsprozesses widerrief Prisitsch sein Geständnis, welches er während der Ermittlung ablegte. Er gab an, ein durch den Ermittler aufgesetztes und getipptes Geständnis unterschrieben zu haben, nachdem er erpresst und gefoltert worden war.
Am 3. August 2017 bestötigte der Richter des Sewastopoler Stadtgerichts Wasilij Awchimow das Urteil in der Berufung.
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